Sprache und Geschlecht – Radiointerview

Frau Günthner war zum Thema “Sprache und Geschlecht” zu Gast beim IQ Campus Science Radio.

Den Beitrag und weitere rund um das Thema

“Frauen reden zu viel und Männer hören nicht zu” – aber ist das Ganze wirklich so einfach? Und was passiert, wenn sich typische Geschlechterklischees umkehren? Das haben wir bei IQ geklärt.

kann man hier nochmal nachhören: http://www.radioq.de/programm/iq-campus-science/

Einfach tierisch – Gassi-Gespräche

Sarah Torres war zum Radiointerview bei WDR4 eingeladen.

Jeder, der einen Hund hat, kennt es – man kommt beim Gassi gehen automatisch mit anderen Hundebesitzern ins Gespräch. Das praktische ist, dass man auch gleich ein gemeinsames Gesprächsthema hat: den Hund.

Sarah Torres aus Münster hat auch einen Hund und kennt das mit dem “Gassi-Gespräch” natürlich ziemlich gut. Sie ist zudem aber auch Sprachforscherin und hat das Ganze mal wissenschaftlich untersucht.
WDR4 wollte wissen, was dabei herausgekommen ist und hat Reporterin Steffi Heinrich einmal zum Gassi gehen geschickt.

Den ganzen Beitrag kann man sich hier anhören: http://www.wdr4.de/panorama/einfachtierisch/gassigespraeche100.html

Gendergerechte Sprache – Radiointerview

Frau Günthner war zum Radiointerview beim Riot Rrradio eingeladen.

Für viele stellt sie einen unnützen Stolperstein dar: gendergerechte Sprache. Die Debatte ob und wie gegendert werden solle stößt oftmals auf große Abneigung. Dabei wird unter anderem darauf verwiesen, dass sie zu der tatsächlichen Gleichstellung der Geschlechterverhältnisse keinen wesentlichen Beitrag leiste und völlig von den eigentlichen Problem ablenke.
Wieviel also ist an diesen Vorbehalten dran und welche Rolle spielt Sprache tatsächlich für die Gleichstellungspolitik? Laura hat sich, um diesen Fragen mal etwas auf den Zahn zu fühlen, mit der Germanistikprofessorin Dr. Susanne Günthner von der Uni Münster und Lena vom Frauenreferat getroffen.

Den ganzen Beitrag kann man sich hier anhören: https://soundcloud.com/frauenreferatmuenster/riot-rrradio-gendergerechte-sprache

Workshop zum Transkribieren mit EXMARaLDA

“Bleib mal cremig!” – Wie kreativ ist die Jugendsprache?

Im SWR2 hat Nils Bahlo am 24. November an einer Gesprächsrunde zum Thema “Wie kreativ ist die Jugendsprache” teilgenommen.
Es diskutierten: Dr. Nils Uwe Bahlo – Sprachwissenschaftler, Universität Münster
Dr. Nils Köbel – Soziologe und Erziehungswissenschaftler, Universität Mainz
Prof. Dr. Eva Neuland – Sprachwissenschaftlerin, Universität Wuppertal
Gesprächsleitung: Eggert Blum

Weitere Informationen sowie die Audio zum Download sowie Hören finden sich hier: klick

Nils Bahlo zu Gast im WDR5 Tagesgespräch

Ein deutscher Wörterbuch-Verlag hat am Montag (24.11.14) das Jugendwort des Jahres gekürt. Es heißt diesmal: “Läuft bei Dir!” Das bedeutet in der Jugendsprache so viel wie “cool” oder “krass” oder “Du hast es drauf”.

Nils Bahlo zu Gast im WDR5 Tagesgespräch zum Jugendwort des Jahres.

Weitere Informationen sowie das Tagesgespräch zum Nachhören und Download finden sich auf der Internetseite des WDR 5: klick

Gesprochene Sprache und Selfies: Das CeSI stellte sich Schülerinnen und Schülern vor

„Ich bin hier meine Hähnchen am parat Machen“ oder „weil ich fahre ja nächstes Wochenende nach Dortmund“ – Solche und ähnliche Eigenheiten der gesprochenen Sprache diskutierte Katharina König am 13.11.2014 mit interessierten BesucherInnen des diesjährigen Hochschulinformationstags an der WWU Münster. In dem Workshop „Erhebung, Transkription und Erforschung gesprochener Sprache“ konnten die Schülerinnen und Schüler konnten zudem selbst erste eigene Gesprächsaufnahmen machen und Prinzipien der gesprächsanalytischen Transkription kennen lernen. Nils Bahlo und Indra Fürstenberg schlossen mit einem Vortrag zu “Selfies auf Facebook – Das Selbstbildnis als Motor der Interaktion” an. Sie erörterten die Probleme, die sich bei der linguistischen Analyse im multimodalen Raum stellen.

Indra Fürstenberg, Nils Bahlo, Katharina König (v.l.n.r.)        

Neuerscheinung: Sammelband “SMS, WhatsApp & Co.”

Seit 1992 die erste SMS verschickt wurde, hat die schriftliche handyvermittelte Kommunikation immer mehr an Bedeutung in der Alltagsinteraktion gewonnen. Technische Neuerungen wie die Einführung von internetfähigen smart phones sowie der hiermit verbundenen internetgestützten messenger-Systeme (wie z.B. WhatsApp) haben die mobile schriftliche Kommunikation nachhaltig beeinflusst.
Die Beiträge in dem vorliegenden Band nähern sich diesem Forschungsgegenstand aus verschiedenen linguistischen Perspektiven: Es werden verfestigte kommunikative Muster und Gattungen in SMS-, WhatsApp- und Facebook-Dialogen in den Blick genommen (z.B. Begrüßungen, Verabredungen, Klatsch). Deutsch-chinesisch kontrastive Arbeiten zeigen Spezifika beim Anredeverhalten und in der Vorwurfskommunikation auf. Unter variationslinguistischen Gesichtspunkten wird zudem die Bedeutung sprachlicher Variation (z.B. Codeswitching, geschlechtsspezifische Muster) in der mobilen schriftlichen Kommunikation diskutiert.

König, Katharina; Bahlo, Nils (Hrsg.): SMS, WhatsApp & Co.
Gattungsanalytische, kontrastive und variationslinguistische Perspektiven zur Analyse mobiler Kommunikation
Wissenschaftliche Schriften der WWU Münster, Reihe XII – Band 12

Der Sammelband kann online hier eingesehen und heruntergeladen werden: » klick

Gastvortrag von Dr. Qi Chen

Studentische Publikation zu “Verstehen und Verständigung” erschienen

Im Mannheimer Verlag für Gesprächsforschung ist mit “Verstehen und Verständigung​ ​in der Interaktion​: Analysen von Online-Foren, SMS, ​Instant Messaging, Video-Clips und Lehrer-Eltern-Gesprächen” ein Tagungsband publiziert worden, der im Rahmen der studentischen Nachwuchstagung „Sprache und Interaktion: Verstehen und Verständigung in der Alltagskommunikation“ an der Universität Münster entstanden ist.

Die Tagung hatte im März 2013 am Germanistischen Institut stattgefunden und wurde von den Studentinnen Frieda Berg und Yvonne Mende organisiert. Dafür konnten sie bei der Rektoratskommission für Forschungsangelegenheiten (RKF) der Uni Münster Fördergelder einwerben. Weiterhin wurde der Tagungsband durch Nachwuchsfördermittel des Vereins Gesprächsforschung unterstützt.
Die Datengrundlage im ersten Schwerpunkt bilden Neue Medien mit Online-Foren-Kommunikation, SMS-Kommunikation sowie Instant Messaging und der Analyse, wie Verständigung auf verschiedenen Ebenen hergestellt wird: Wie wird in der medial schriftlichen Kommunikation etwa Hierarchie etabliert, wie wird Emotionalität produziert und eingesetzt?
Der zweite Schwerpunkt fokussiert die interkulturelle Kommunikation. Die Analyse interkultureller Lehrer-Eltern-Gespräche zeigt, dass Verstehensprozesse in dieser kommunikativen Gattung elementar sind. Die Analyse humorvoller Stilisierungen von ethnolektalem Sprechen in den Medien vergleicht deutsche, schweizerdeutsche und russische sekundäre Ethnolekte.
Die insgesamt sechs Beiträge stammen von Studierenden sprachwissenschaftlicher Studiengänge aus Münster, Greifswald, Bayreuth, Potsdam und Zürich. Im Sinne von Open Access kann die Publikation beim Verlag Gesprächsforschung kostenfrei heruntergeladen werden.

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